Ein Aufhebungs- bzw. Auflösungsvertrag bezeichnet die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Besonderheit zur Kündigung ist, dass dies einvernehmlich geschieht. Beide Parteien müssen also zustimmen und auch unterschreiben.

Ein Aufhebungsvertrag muss immer schriftlich fixiert werden. Es muss keine Frist eingehalten werden.

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Allerdings: Mit der Unterschrift verzichtet der Arbeitnehmer in der Regel auf Bezüge des Arbeitslosengeldes für die nachfolgenden 12 Wochen. Er unterliegt also einer Sperrfrist.

Ein Aufhebungsvertrag kann aber auch trotz der Sperrfrist für den Arbeitnehmer Sinn machen. Es kann eine Abfindung gezahlt werden, die höher oder zumindest gleichwertig ist wie das innerhalb der 12 Wochen ausgezahlte Arbeitslosengeld. Sinnvoll kann der Vertrag ebenfalls sein, wenn der Arbeitnehmer von einem Job direkt zum nächsten übergeht und so keine Leerstelle zwischen Jobs entsteht. Oder auch, wenn durch einen Aufhebungsvertrag eine fristlose, außerordentliche Kündigung vermieden werden kann.

Was kann im Aufhebungsvertrag alles verhandelt werden?

Hier gibt es keine Vorgaben. Alles kann von beiden Parteien frei verhandelt werden. Was natürlich nicht fehlen sollte, ist der Termin der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Abfindungen oder sonstige Optionen stehen zur Wahl, sind aber keine Pflicht. An die Vereinbarungen des Vertrages muss sich natürlich gehalten werden. Nur unter seltenen Bedingungen kann ein geschlossener Vertrag zurückgenommen werden.

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