Zuallererst: Nicht in Panik geraten und Ruhe bewahren. Suchen Sie in jedem Fall professionelle Hilfe auf.

In Deutschland gibt es zahlreiche Haushalte, die ihre Schulden kaum oder gar nicht mehr abzahlen können. Dennoch ist das Thema Insolvenz und Schulden den vielen Betroffenen sehr unangenehm.

Krankheit, Todesfall, Arbeitslosigkeit, steigende Mietpreise, Unfälle oder einfach die Verkettung unglücklicher Ereignisse sind die häufigsten Auslöser für eine Zahlungsunfähigkeit bzw. Überschuldung.

In unserer Leistungsgesellschaft kann jeder Mensch in eine finanzielle Schieflage geraten kann, ohne dabei die Hauptverantwortung zu tragen. Wir helfen Ihnen aus den finanziellen Schwierigkeiten und beraten Sie ausführlich zu den Themen Insolvenz und Schulden!

Die ersten Schritte bei drohender Insolvenz:

  1. Richten Sie ein neues Gehaltskonto, ein so genanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto), ein
  2. Legen Sie einen Ordner mit der Gläubigerpost an
  3. Vereinbaren Sie einen Besprechungstermin!

Als allerersten Schritt sollten Sie für Ihre zukünftigen Einkünfte ein neues Konto einrichten. Damit vermeiden Sie die Pfändung. Die Gläubiger kennen das Konto nicht und können es deswegen auch nicht pfänden. Deshalb nennt man es auch Pfändungsschutzkonto.

Wenn sich Ihr eigentliches Gehaltskonto im Minus befinden, wird die Bank das Konto dicht machen, sobald sie von dem bevorstehenden Insolvenzverfahren erfährt und Sie kommen nicht mehr an Ihr Gehalt. In diesem Fall hilft dann auch kein gerichtlicher Freigabebeschluss, weil die Bank die Kontostände verrechnen darf.

Jede Bank ist verpflichtet, Ihnen ein P-Konto einzurichten. Dort steht Ihnen ein Freibetrag von 1050 Euro zur Verfügung.  Das haben wir im Monat zur freien Verfügung für Miete, Strom, Essen etc. Wenn am Ende des Monats noch Geld auf dem Konto liegt, wird es automatisch gepfändet. Sparen ist also nur mit dem guten alten Sparstrumpf möglich.

Sollte sich eine Bank weigern, Ihnen ein P-Konto einzurichten, versuchen Sie es einfach bei einer anderen Bank.

Wichtig ist es, dass Sie keinen Gläubiger vergessen, wenn Sie uns besuchen. Die genaue Höhe seiner Forderung oder eine vollständige Korrespondenz ist nicht nötig, um diese Dinge werden wir uns im Laufe unserer Tätigkeit kümmern. Vergessen Sie bitte auch nicht den aktuellen Einkommensnachweis mitzubringen, sowie ihren Mietvertrag.

Also nochmal zusammengefasst: mit Ihrer Gläubigermappe und Ihren neuen P-Kontodaten verabreden Sie bei uns einen Termin! Wir klären dann alles weitere gemeinsam.