Wann ist eine Mietminderung zulässig?

Allgemein gilt: wenn ein nicht unerheblicher Mangel an der Mietsache besteht. Das können sein: Schimmel, nicht funktionstüchtige Heizung, undichte Fenster, defekter Aufzug. Wenn der Mieter die Wohnung nicht so nutzen kann, wie es zu erwarten wäre, besteht ein Mangel. Ein schmutziges Treppenhaus reicht aber als Mangel nicht aus.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Mietminderung ist allerdings, dass der Mieter nicht selbst Schuld am Mangel ist. Wer außer dem Mieter wirklich Schuld ist, spielt eine untergeordnete Rolle. Für die verminderte Wohnqualität ist es egal, ob es Bauschäden sind, oder der Mangel durch einen Vormieter oder vorigen Vermieter zu verantworten ist.

Mietmängel unverzüglich anzeigen!

Um die Chance auf eine Mietminderung zu erhalten, ist es unbedingt nötig, den Mangel anzuzeigen, sobald er auftritt. Eine Verschleppung kann dazu führen, dass die Minderung nicht in vollem Maße durchgeht. Am besten schriftlich, per Post oder per Mail oder am sichersten: per Einschrieben mit Unterschrift. Nur so kann der Mieter wirklich nachweisen, dass er den Mangel angezeigt hat.

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