Die Gründe für eine Verschuldung können vielfältig sein und sind in der heutigen Zeit nichts Ungewöhnliches: Krankheit, Arbeitslosigkeit, Verlust, Trennung und Scheidung, aber auch Familiennachwuchs können zu Verschuldungen führen.

Eine finanzielle Notsituation kann schnell eintreten!
Mit uns gemeinsam finden Sie einen Weg aus der Schuldenfalle!

Unser Ziel ist es, Ihre Haushaltssituation zu stabilisieren und im zweiten Schritt ihre Schulden aufzuarbeiten.

SIE HABEN FRAGEN ZUM SCHULDENRECHT?

KONTAKT

Miete steht an erster Stelle

Am wichtigsten ist es im Schuldenfall, die Miete zahlen zu können. Egal wie sehr die anderen Gläubiger auch drängeln: wer seine Miete nicht zahlen kann, dem drohen Wohnungskündigung, Zwangsräumung und im schlimmsten Fall Obdachlosigkeit! Wenn das Geld auch für die Miete nicht ausreicht, kann Wohngeld beim Staat beantragt werden.

Schritte zur Haushaltsstabilisierung

  1. Haushaltsbuch führen
  • Ein einfacher, aber ergebnisorientierter Tipp: Einsparen kann nur, wer weiß, was er wofür ausgibt. Haushaltsbücher gibt es in jedem Schreibwarenladen, als App oder sie lassen sich auch selbst anlegen, elektronisch oder am PC. Nur wer einen Überblick über seine Ausgaben hast, weiß wirklich, wo er einsparen kann. Mit unserer Haushaltsberatung erarbeiten wir gemeinsam einen Überblick über Ihre Situation!
  1. Gläubiger kontaktieren
  • Die meisten Gläubiger sind erstaunlich entgegenkommend, wenn man mit offenen Karten spielt. Dazu haben sie auch einen triftigen Grund: sie wollen ihr Geld wiederhaben. Das bekommen sie aber nur, wenn der Schuldner keine Privatinsolvenz anmeldet. Also sind sie in den meisten Fällen auch zu Kompromissen bereit: es lassen sich Ratenzahlungen vereinbaren oder ein Aufschub herausholen.
  1. Professionelle Beratung holen
  • Damit kann man nichts falsch machen: jemanden kontaktieren, der hilft, die eigenen Schulden zu bewältigen und in Schuldnerfragen berät. Kontaktieren Sie uns, wir helfen weiter!

Unsere Leistungen der Schuldnerberatung im Überblick:

  • Haushalts- und Budgetplanung
  • Erarbeitung eines Gesamtschuldenüberblicks
  • Sicherung der Existenzgrundlage bei Tilgung der Primärschulden wie Miete und Strom, sowie Geldstrafen
  • Informationen über Schuldner- und Gläubigerrechte
  • Gläubigerverhandlungen und Schuldenregulierung

Was ist ein Pfändungsschutzkonto?

Ein Pfändungsschutzkonto sichert Ihnen einen gewissen Freibetrag zu, der im Falle einer Insolvenz bei Ihnen bleibt, damit sie weiter am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen können. Welche weiteren Maßnahmen es gibt, Sie als Schuldner vor Gläubigern zu schützen, lesen sie unter dem Punkt Schuldnerschutz.

Pfändung – was nun?

Steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür, wollen die Gläubiger pfänden. Dass das keine Katastrophe ist und wie Sie sich am besten gegenüber dem Gerichtsvollzieher verhalten, erfahren Sie im Beitrag „Gerichtsvollzieher – Verhalten“. Neben Wertgegenständen, betrifft die Pfändung auch Bargeld und Schmuck. Was darf der Gerichtsvollzieher mitnehmen, was nicht? Allgemein gilt, dass alles, was Sie zum Broterwerb benötigen, bei Ihnen bleiben darf. Aber keine Angst: beim ersten Besuch wird noch nichts mitgenommen und auch Pfandsiegel werden noch keine verteilt. Wir als Experten raten Ihnen: Die Möglichlkeit des Gesprächs mit dem Vollzieher sollten sie beim ersten Mal auf jeden Fall nutzen, es kann den weiteren Verlauf ihrer Entschuldung positiv beeinflussen und eine Pfändung ersparen. Vergessen Sie die Horrorszenarien aus dem Fernsehen! Der Vollzieher will Ihnen nur ungern etwas wegnehmen – wenn Sie den Kontakt aber meiden, hat er im weiteren Verlauf fast keine andere Wahl und ist gesetzlich dazu verpflichtet.

Was aber dürfen Sie behalten und was nicht?

Auto: Luxuskarossen oder Sportwagen können gepfändet werden, wenn Sie nur ein Auto haben und es für den Arbeitsweg benötigen, darf es der Vollzieher nicht pfänden.

Bargeld: darf gepfändet werden. Allerdings muss der Gerichtsvollzieher Ihnen so viel Bargeld da lassen, wie Ihnen bis zur nächsten Lohn- oder Sozialzahlung als unpfändbarer Anteil zusteht.

Computer und Handy: auch hier gilt: wenn Sie die Geräte zur Arbeit benötigen, dürfen sie sie behalten. Werden sie nur privat genutzt, darf der Gerichtsvollzieher es mitnehmen.

Fernseher und Radio: von beidem muss der Vollzieher mindestens 1 Gerät dalassen. Sie haben das Recht, sich über das Weltgeschehen zu informieren.

Haustiere: dürfen sie behalten. Nur, wenn etwas bei einer Versteigerung Geld einbringen kann, wird mitgenommen.

Elektronische Geräte: darf der Vollzieher mitnehmen. Wenn Sie jedoch nur alte Geräte besitzen, die kaum mehr Wert haben, müssen Sie nichts befürchten.

Schmuck: bis auf den Ehering darf alles mitgenommen werden. Das ist bei einer Versteigerung für den Vollzieher eine der wichtigsten und sichersten Geldquellen.

Haushalt und Kleidung: alles, was für eine bescheidene Lebensführung notwendig ist, dürfen sie behalten. Toaster, Kaffeemaschine und Fahrrad darf der Vollzieher also nicht mitnehmen. Es sei denn, es handelt sich um besonders luxuriöse Gerätschaften.

Sie haben weitere Fragen zu Thema Schuldenrecht? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir helfen gern!