Das Steuerrecht ist komplex – mit uns haben Sie einen Partner, der Ihnen Durchblick verschafft!

Wikipedia sagt Folgendes zum Steuerrecht:

„Das Steuerrecht ist der Teil des Abgabenrechts, der die Steuern betrifft. Zum Steuerrecht im engeren Sinne werden alle Steuergesetze gerechnet – im weiteren Sinne zählen auch die Gesetze zur Steuerverwaltung und Finanzgerichtsbarkeit dazu.“

Fakt ist: Wer in Deutschland lebt und Geld verdient, muss in den meisten Fällen Steuern zahlen.

SIE HABEN FRAGEN ZUM STEUERRECHT?

KONTAKT

Was sind Steuern?

Steuern sind in erster Linie Geldleistungen, die von Bund, Ländern oder Gemeinden erhoben werden. Gemäß § 3 Absatz 1 AO sind Steuern allerdings keine Zahlungen für eine konkrete Gegenleistung des Staates.

Der Begriff „Steuer“ kommt ursprünglich aus dem Althochdeutschen „Stuira“ und bedeutet so viel wie „Stütze“.

Steuerzahler stützen den Staat dabei, seine wichtigen Aufgaben finanzieren zu können. Dazu gehören Straßen, Kindergärten, Schulen, Universitäten, Krankenhäuser oder Feuerwehr und Polizei. Darüber hinaus natürlich auch die Gehälter von Beamten und Politikern. Steuergelder sind die wichtigste Einnahmequelle des Staates. Sie stehen ganz Deutschland, den einzelnen Bundesländern und Städten und Gemeinden zu, je nach dem, um welche Steuerart es sich handelt. Es wird zwischen Bundes-, Landes- und Gemeindesteuer unterschieden. Das zuständige Finanzamt erhebt und verwaltet die Steuern. Manche Steuern werden auch aufgeteilt, das sind die sogenannten Gemeinschaftssteuern.

Direkte und indirekte Steuern

Alle Steuern lassen sich in direkte und indirekte Steuern teilen. Und die, die sie bezahlen, sind Steuerschuldner oder Steuerträger. Als Autobesitzer schulden Sie dem Staat z. B. die KfZ-Steuer. Dieser Betrag muss jährlich direkt an das zuständige Finanzamt überwiesen werden, somit tragen Autobesitzer diese Steuer auch. Bei direkten Steuern ist der Steuerschuldner somit gleichzusetzen mit dem Steuerträger.

Wer sich aber z. B. eine Tageszeitung kauft, der zahlt Umsatzsteuer, die bereits im Preis der Zeitung enthalten ist. Der Zeitungskäufer trägt zwar die Steuer, der Steuerschuldner ist in diesem Fall aber der Kioskbesitzer, der die indirekte Steuereinnahme durch den Verkauf der Zeitung an das Finanzamt weitergeben muss.

Die Umsatzsteuer ist eine Gemeinschaftssteuer, ebenso wie die Einkommenssteuer, die vom Gehalt abgezogen wird. Weiterhin gibt es die Gewerbesteuer, die Unternehmen auf ihre Gewinne zahlen müssen. Die Gewerbesteuer steht allein den Gemeinden zu und ist somit deren wichtigste Einnahmequelle.

Ohne diese und noch weitere Steuern, kann der Staat seine Aufgaben nicht erfüllen, die jedem Bürger dieses Staates zu Gute kommen.

Einspruch gegen Steuer- oder Haftungsbescheid

Jedes Jahr flattert er ins Haus: Der Steuer- oder Haftungsbescheid. Sollte dieser Bescheid fehlerhaft sein, was durchaus vorkommen kann, ist er somit rechtswidrig. Legt der Steuerpflichtige dagegen allerdings nicht innerhalb einer festgelegten Frist Einspruch ein (1 Monat), bleibt der Bescheid rechtsgültig, egal wie falsch (rechtswidrig) er auch sein mag.
Bei Haftungsbescheiden kann die Fehlerquote des Finanzamtes durchaus hoch sein. Die Erfolgsaussichten eines Einspruchs sind also entsprechend gut. Das Finanzamt darf keine Gebühren für das Einspruchsverfahren erheben.

Durch ein Einspruchsverfahren oder ein Verfahren vor dem Finanzgericht können die Rechte des Steuerpflichtigen erkämpft werden. Wir verfügen über tiefe Kenntnisse und Erfahrungen im Steuerstreit, im Finanzgerichtsprozess und im steuerlichen Verfahrensrecht. Vereinbaren Sie jetzt ein erstes Beratungsgespräch!

Aussetzung der (Steuer-)Vollziehung (AdV)

Die vom Finanzamt geforderte Steuersumme muss vorerst bezahlt werden, auch wenn gegen den Bescheid Einspruch eingelegt wurde. Das lässt sich nur verhindern, wenn man einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung stellt und diesem stattgegeben wird. Auch wenn Einspruch eingelegt wird, muss die streitige Steuer- oder Haftungssumme zunächst bezahlt werden, es sei denn, man stellt mit Erfolg einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung. Einen AdV-Antrag stellt man erst beim zuständigen Finanzamt, wird dieser abgelehnt, gibt es die Möglichkeit, einen gerichtlichen AdV-Antrag vor dem zuständigen Finanzgericht zu stellen.

Vorwurf der Steuerhinterziehung

Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Neben Geldstrafen droht in schweren Fällen eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren.

Steuerhinterziehung liegt vor, wenn höhere Kosten abgerechnet werden, als tatsächlich aufgetreten sind oder wenn Einnahmen verschwiegen werden. Strafbar ist die Steuerhinterziehung nicht nur bei Vorsatz, sondern auch beim bloßen Versuch und ebenso bei Beihilfe.

Eine Verjährungsfrist kann bis zu 10 Jahre dauern.

Eine Selbstanzeige kann zu Straffreiheit führen, allerdings nur, wenn noch kein Vermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Wir beraten Sie gern ausführlich über das Thema Steuerhinterziehung. Vereinbaren sie jetzt einen Termin!